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5. Rotwildscheinwerferzählung

Im Rahmen des Projektes „Wildtiermanagement“ des Naturschutzgroßprojektes Hohe Schrecke findet am 14. März, ab 19.00 Uhr die bereits die 5. Rotwildzählung statt. Dazu treffen sich Jäger, Wildbiologen und weitere Helfer auf dem Gutshof von Bismarck in Braunsroda. Die Aktion beginnt nach Eintritt der Dämmerung etwa um 20.30 Uhr und dauert bis in die frühen Morgenstunden. Die Methode zur Erfassung des Rotwildbestandes ist dabei die Scheinwerferzählung. Bei Anbruch der Dunkelheit machen sich alle Beteiligten, verteilt auf mehrere Geländewagen, auf den Weg in das Waldgebiet und die angrenzenden Offenlandbereiche der Hohen Schrecke, Finne und Beichlinger Schmücke. Dabei fahren fünf Teams entlang einer jeweils zuvor abgestimmten Route und leuchtet mit zwei großen Scheinwerfern in den Wald, aber auch in Acker und Wiesenflächen. Bei noch blätterlosen Bäumen ermöglichen die Scheinwerfer auch noch tiefere Einblicke in den Wald. Neben dem Rotwild können aber auch viele andere Tierarten wie Rehwild, Hasen, beschränkt auch Schwarzwild und seltene Arten wie Baummarder oder Wildkatzen beobachtet werden. Alle gesichteten Tiere werden protokolliert und im Anschluss werden die Zahlen von Wildbiologen auswertetet. Besonders das Rotwild ist eine wichtige Leitart im Naturschutzgroßprojekt. Ziel ist es, die seit 2014 durchgeführten Wildzählungen fortzuführen, um sich der tatsächlichen Frühjahrsbestandsgröße weiter anzunähern und somit Trends in der Bestandesentwicklung zeitnah erkennen zu können. Zusammen mit den Ergebnissen der vorherigen Scheinwerfertaxationen geben die Daten Aufschluss über die räumliche Verteilung des Rotwildes in den Winter- und Frühjahrsmonaten, über die Populationsentwicklung und somit einen Anhalt über die Größe des Rotwildbestandes. Gleichfalls ermöglicht diese nächtliche Aktion nicht alltägliche Begegnungen mit unseren tierischen Waldbewohnern – mit bleibenden Eindrücken.

Wir hoffen auf das Verständnis der Jägerschaft in der Region für diese Unternehmung. Da in der Nacht vom 14. auf den 15. März noch kein ausreichendes Mondlicht vorhanden sein wird, werden auch Jäger auf Schwarzwildansitz nicht gestört.

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