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Sachliche Diskussion rund um das Projekt Hängeseilbrücke

Mehr als 80 Besucher sind der Einladung des Vereins Hohe Schrecke – Alter Wald mit Zukunft e.V. zum Gesprächsabend am Montag, 26.11.2018 gefolgt, um mehr über das geplante Projekt Naturerlebnispfad mit Hängeseilbrücke zu erfahren.

In kurzen Impulsvorträgen haben u. A. Dagmar Dittmer, Vorsitzende des Vereins und Frank Neumann, Regionalmanagement Hohe Schrecke, die Daten und Fakten rund um das geplante Projekt vorgestellt. Mit Betonung auf die Naturverträglichkeit und der Ausrichtung des sanften Tourismus wurde klargestellt, dass bisherige Vorstellungen über weit sichtbare Pylonen oder geteerte Wege durch den Wald nicht dem Planungsstand entsprechen.

Das Vorhaben traf beim Publikum trotz sachlicher Kritikpunkte auf große Zustimmung. In der anschließenden Diskussion im vollbesetzten Saal des Gutshauses gab es noch wertvolle Hinweise, die in die weitere Planung mit einfließen sollen. Auch den Kritikern des Projekts wurde Raum gegeben. Allerdings stellte sich dabei heraus, dass einige Vorbehalte auf überholten Planungen beruhen. So wurde eine umfangreiche Unterschriftensammlung gegen das Projekt übergeben, auf der den Unterzeichnern suggeriert worden war, dass ein umfangreicher Eingriff in die Natur mit gleich drei Hängebrücken geplant sei. „Wir sind ebenfalls für den Schutz unserer Wälder und wollen keinen Massentourismus“ betont Dagmar Dittmer.

Interessierte können sich auf www.hohe-schrecke.de über die fortlaufende Planung informieren. „Wir stehen noch ganz am Anfang und haben jetzt die besten Möglichkeiten Ihre Hinweise einzuarbeiten“ so Frank Neumann während der Präsentation des Planungsstandes. Auch Volker Stiezel, als Vertretung des Landratsamts Kyffhäuser, spricht sich für aktive Kommunikation vor und während der Projektumsetzung aus. „Wir wollen keinesfalls heimlich arbeiten oder an den Anwohnern vorbei planen.“ verspricht Stietzel.

Unterstützt durch die Naturstiftung David und dem Tourismusverband Südharz Kyffhäuser soll das Projekt nun in die Tat umgesetzt werden und bereits im Sommer 2019 die Baumaßnahmen beginnen. Der Verein wird In der jetzigen Planungsphase so viele Hinweise und Anregungen wie möglich mit aufnehmen und versuchen, trotz teils unterschiedlichen Ansichten, den verträglichsten Konsens für alle zu finden.

Konkrete Fragen und Hinweise können direkt an das Regionalmanagement gegeben werden. „Wir leiten die Anfragen dann an die entsprechenden Knotenpunkte weiter“, versichert Neumann.

Weitere Informationen und Inhalte des Gesprächsabends finden Sie hier.

 

Wir freuen uns auf aktive Mitwirkung!

Kontaktdaten: region@hohe-schrecke.de

Tel. 034673-78904

Wenn auch Sie die Region unterstützen wollen, werden Sie Mitglied im Verein Hohe Schrecke – Alter Wald mit Zukunft e.V. Schon ab einem jährlichen Betrag von 20,- € helfen Sie, die Region voran zu bringen!

 
 
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